„Life is a Jungle“ oder der phantastische Mitmachzug hält wieder bei der Schulnacht in Edenkoben

Was für ein Gewusel im Mensageschoß der HFin/LFS! Man könnte meinen, man befindet sich in einem Dschungel, gerade auch, wenn man von einem in Entstehung begriffenen Tiger begrüßt wird. Am 13.02.2019 fand die achte Schulnacht der Hfin/LFS in Edenkoben statt. Es strömten ab 18:00 Uhr über 300 Gäste in die unterschiedlichen Hobbygruppen, die auf 4 Stockwerken in Lehrsälen und Foyers verteilt waren. Teilnehmer wie in jedem Jahr Studierende/Auszubildende, Dozenten/Lehrende und Angehörige der Verwaltung der beiden Schulen. Unzählige Gruppen widmeten sich unterschiedlichsten Aktivitäten. Auch wurde – wie in den Vorjahren - wieder kräftig gesungen und musiziert, für einen guten Zweck gemalt, virtuell Autorennen gefahren, das Fußballwissen getestet und unterschiedlichen Gesellschaftsspielen gefrönt. Die Werke aus der Malaktion - darunter auch das Bild „ Life is a Jungle“ - werden versteigert; der Erlös soll einer lokalen Stiftung zugutekommen. „Altbewährt“ waren auch wieder eine Bierprobe, die Wissen rund um die Bierherstellung vermittelte, ein Selbstverteidigungskurs für Frauen und in diesem Jahr nicht nur selbstorganisiert, sondern auch angeleitet in einem Workshop, Falten von Origami-Tieren und Basketta-Sternen. Neu im Programm ein Vortrag über den Bau einer voll funktionsfähigen Drehorgel aus Restmaterialien mit anschließendem Drehorgelkonzert. Eigentlich für eine Stunde gedacht; durch Mund-zu-Mund-Propaganda angelockt kamen jerdoch drei Stunden lang Neugierige, die mit Hilfe einer „Lochkarten-Software“ aus gestanztem Geschenkpapier erzeugte Musik hören und das Wunderinstrument in Aktion sehen wollten.

Wie üblich hätte die Schulnacht doppelt so lange dauern können, es wären immer noch Interessenten für Tanz-, Foto-, Zumba-Kurs und nicht zu vergessen Tischtennis an zwei Tischtennisplatten (die 4 Stunden lang von Spielwilligen belagert wurde) gekommen. Auch das Bordbistro wurde fleißig besucht, sprich in diesem Jahr erstmals eine Cocktailbar im Clubraum, die gepflegte Cocktails - mit und ohne Alkohol - anbot, der „normale“ Ausschank und die Waffelbäckerei. In diesem Jahr wurden wieder 4 Stunden lang durstige und hungrige Schulnachbesucher bewirtet, so dass die fleißigen Barkeeper und Bäckersleute am Ende total erschöpft, aber stolz auf den Erfolg ihrer Aktion waren.

Die Schulnacht dauerte wieder vier Stunden. Die unterschiedlichen Aktivitäten wurden von Freiwilligen aus der Anwärter- und Dozenten-/Lehrendenschaft geplant und aktiv begleitet. Alle Beteiligten hatten als aktive Organisatoren oder mitmachende Besucher wieder viel Spaß und sich – entsprechend dem obigen Motto – durch den Dschungel der Schulnacht geschlagen und wünschten sich bzw. ihren Nachfolgern für das Jahr 2020 wieder eine Schulnacht nach dem Motto: „Einsteigen, umsteigen, durchgehen im phantastischen Mitmachzug“.

 

Text: Rita Spönlein

Fotos: Michael Glaser

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